Dr.med.Mag.phil.univ. Susan Kroiss
Moxa ist ein Heilkraut, und zwar heißt es auch Beifußkraut oder Artemisia vulgaris; es wird zu "Zigarren" verarbeitet und wird dann wie Räucherstäbchen angezündet und zur Wärmetherapie benutzt. - Und zwar bei allen Krankheiten, wo Kälte ausgetrieben werden soll (zB bei Erkältungen, wenn sich noch keine Hitzesymptome entwickelt haben) oder Wärme zugeführt werden soll (zB bei Mangel an Lebenswärme).

Die Moxa- oder auch Brenntherapie ist ein uraltes Heilverfahren aus der traditionellen chinesischen Medizin. Indem man das brennende Beifußkraut an bestimmte (für die Krankheit relevante) Akupunkturpunkte hält, mobilisiert man die Selbstheilungskräfte im Körper.

In einem alten Akupunkturwerk, dem Bian Gue Shin Shu, kann man hierzu nachlesen: "Dringen Kälte und Wind in den Körper ein, behandle man mit Moxa."

An anderer Stelle heißt es im gleichen Buch: "Im Alter wird die Yang-Energie (Wärme) schwach. Deshalb werden Arme und Beine kalt. Ob er [der Körper] stirbt, hängt von seiner Yang-Energie [Lebenswärme] ab." Die Chinesen wußten schon genau Bescheid, was zu tun war, wenn jemand seine Lebenswärme verlor. Sie moxten ganz bestimmte Punkte, die ich jedem Patienten zeigen kann.
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Moxibustion

Moxibustion
Moxa-Zigarren habe ich immer genug in meiner Ordination lagernd. - Bei einer Erkältung zaubert es diese zwar nicht weg, aber die Dauer und Intensität ist kürzer bzw. milder.
Auch sehr gut für (ältere) Kinder geeignet; Kleinkinder wegen der Verbrennungsgefahr nur unter aller größter Vorsicht (zB im Schlaf und mit Hilfe einer Zweitperson) oder gar nicht. Wirkt allerdings sehr gut bei beginnenden Infekt.
Nicht bei Fieber oder gelblich-grünlichem Sekreten (das entspricht Hitze) anwenden.
Wie erklärt sich die Moxa-Wirkung?
Die Wissenschaft hat herausgefunden, daß die Moxa-Therapie nach dem Prinzip der Gegenregulation wirkt. Was heißt das? Nehmen wir an, Sie wären ausgekühlt. Dann fangen Sie vielleicht zu zittern an. Dieses Zittern ist eine Gegenreaktion des Körpers, um durch Muskelbewegungen und dadurch bedingte Muskelfaserreibungen sowie Durchblutungsförderung und Stoffwechselaktivierung mehr Wärme zu erzeugen. Wenn Sie andererseits zuviel heiße Getränke getrunken haben, dann wird Ihnen heiß, Sie fangen an zu schwitzen - als Gegenregulation; durch das Verdunsten des Hautschweisses wird dann Wärme abgeleitet.
Das Prinzip der Gegenregulation war schon im 7.Jh.n. Chr. bekannt: Moxa setzt in den Schweißdrüsen der Haut einen Stoff frei, der die Nervenendigungen der Haut anregt; dadurch kommt es zu einer Aktivierung der Hirnanhangsdrüse und der Nebennieren. Diese setzen dann wiederum Hormone frei, die im Körper die Selbstheilungskräfte stark anregen. Moxa bewirkt dann: eine bessere Gewebsdurchblutung, aktiviert den Stoffwechsel im Gewebe, regt über den sog. Haut-Organ-Reiz die Organfunktion an, die Produktion roter Blutkörperchen wird angeregt, die Fließeigenschaft des Blutes wird verbessert, das Immunsystem wird angeregt, sowohl im lokalen Bereich wie auch allgemein, das Gewebe wir basischer (Übersäuerung macht viele Krankheiten erst möglich), wirkt desinfizierend (bakteriozid) und Moxa hat durch seine angenehme Wärme eine absolut beruhigende Wirkung.
Ganz allgemein hilft nun also die Moxa-Therapie bei folgendem:
Wärme bessert, Wärme angenehm oder neutral empfunden, Verlangen nach Wärme, Druck verschlimmert, Abneigung gegen Kälte, geschwächter Allgemeinzustand, Abneigung gegen Wind, Blässe, energielos.

Allergiker weisen meistens einen Yang-Mangel auf.
Einige spezielle Therapieindikationen:
Yin-Zustände
Einige chronische Erkrankungen
Yang-Mangel-Zustände
Erkrankungen im Atmungssystem
Erkrankungen des Magen-Darm-Systems
Erkrankugen im Bereich der Knochen und Gelenke (z.B. Rheuma)
hormonelle Störungen
Erkrankungen im Nieren-Blasen-Bereich
Frauenkrankheiten
Kinderkrankheiten
Durchblutungsstörungen
Abwehrschwäche
Steißlage des Ungeborenen
Impotenz bei Männern
Amenorrhö (Ausbleiben der Menstruation) bei Frauen etc.
Wie auch in der Akupunktur gibt es Kontraindikationen (z.B. eitrige Entzündungen, sog. roter Kopf, evtl. mit Bluthochdruck etc.) und sog. "verbotene Punkte"( z.B. bei schwangeren Frauen alle Bauchpunkte, etc).

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Ärztin für Allgemeinmedizin
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